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Datenschutz Allgemein


Übermittlung von Unterlagen

Nach dem Sozialgesetzbuch haben die Leistungserbringer dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung im Lande Bremen (MDK) Unterlagen für die gutachterliche Arbeit zur Verfügung zu stellen. Die Ärzte des MDK unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Auch alle anderen Mitarbeiter sind verpflichtet, Stillschweigen über personenbezogene Daten zu bewahren.

 

Wozu benötigt der MDK im Lande Bremen personenbezogene Daten?

Der MDK wird von den Kranken- und Pflegekassen mit der Klärung medizinischer oder pflegerischer Fragen beauftragt. Um fundiert antworten zu können, ist es für die MDK-Gutachter erforderlich, sich ein Bild zum Beispiel über die Erkrankung und die bisherige oder beabsichtigte Behandlung beim Hausarzt zu machen.

Gesetzliche Bestimmungen erlauben dem MDK, die notwendigen Daten des Versicherten über Krankheiten, Behinderungen, Behandlungen und den Pflegebedarf einzuholen und für die gutachterliche Arbeit zu nutzen.

 

Welche Daten benötigt der MDK im Lande Bremen?
Arztberichte, Entlassungsberichte aus dem Krankenhaus oder einer Rehabilitationseinrichtung, Verordnungen für Medikamente und Hilfsmittel oder die Pflegedokumentation sind Beispiele für die Unterlagen, die der MDK benötigt.


Woher kommen die Daten?
Neben den Versicherten, den Krankenkassen und anderen Sozialleistungsträgern sind die Leistungserbringer die Hauptlieferanten der erforderlichen Daten. Der Gesetzgeber verpflichtet die Leistungserbringer in § 276 SGB V, dem MDK auf Anforderung diese Daten bzw. Unterlagen zu übermitteln.


Was macht der MDK im Lande Bremen mit den Daten?
Die Fragen der Kranken- oder Pflegekasse beantworten die MDK-Gutachter in Form einer Stellungnahme auf Grundlage der vorliegenden Daten.


Wer bekommt Daten vom MDK im Lande Bremen?
Die Mitteilungspflicht des MDK ist im § 277 SGB V geregelt. Danach erhalten die Krankenkassen das Ergebnis der MDK-Begutachtung und die erforderlichen Befundangaben. Auch Leistungserbringer wie Hausärzte oder Krankenhäuser sind über die MDK-Begutachtung zu informieren. Der Arbeitgeber erhält keine Auskünfte vom MDK.

Anders verhält es sich bei Leistungen aus der Pflegeversicherung: Im Pflege-Versicherungsgesetz ist nicht vorgesehen, dass zum Beispiel der Hausarzt des Antragsstellers automatisch über die MDK-Begutachtung informiert wird.


Wie lange werden Daten gespeichert?
Der MDK archiviert die Daten für maximal fünf Jahre.


Welche Rechte hat der Versicherte?

1. Auskunftsrecht
Auf schriftliche Anfrage gibt der MDK dem Versicherten Auskunft über seine gespeicherten Daten. Der Versicherte kann erfahren, woher die Daten stammen, wer die Daten bekommt und warum sie beim MDK gespeichert werden. 

 

2. Akteneinsichtsrecht
Der Versicherte hat das Recht, seine Akte beim MDK einzusehen. Dieses Recht kann auch ein
Bevollmächtigter, zum Beispiel Angehöriger oder Rechtsanwalt, wahrnehmen. 

 

3. Widerspruchsrecht
Wer nicht mit der Weitergabe von Daten einverstanden ist, kann dieser widersprechen.

Weitergehende Fragen zum Umgang und Schutz der personenbezogenen Daten beantwortet Ihnen auf schriftliche Anfrage gerne unsere Datenschutzbeauftragte.

 

Postanschrift

MDK im Lande Bremen
Falkenstraße 9
28195 Bremen

oder per E-mail an:

postmaster@mdk-bremen.de

 

» Datenschutzerklärung (0,27 MB)
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Veröffentlicht am: 02.05.2016
Aktualisiert am: 02.05.2016
» Datenübersicht gemäß § 286 SGB V (0,11 MB)
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Veröffentlicht am: 22.02.2017
Aktualisiert am: 22.02.2017
» Öffentliche Verfahrensbeschreibung (0,19 MB)
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Veröffentlicht am: 02.05.2016
Aktualisiert am: 02.05.2016

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